Am Vorabend des 10.9.2001 fand im Porgy & Bess in Wien das erste Gansch and Roses Konzert statt. Dieser Bandname, einst von einem angeheiterten Stammgast des „Goldenen Ochsen“ zu Melk an den Bandleader herangetragen, sollte in den darauffolgenden Jahren zum Überbegriff für Ganschs musikalische Aktivitäten abseits von Mnozil Brass werden.

Viele Kompositionen und Arrangements für wahlweise 3, 7, 9, 10 oder gar 14 Musiker - wie zum Beispiel die 2013 im Wiener Konzerthaus uraufgeführte Verdichtung von Wagners „Ring des Niebelungen“ auf ein knapp zweistündiges Crossover Monument - zeugen von Kreativität und künstlerischer Vielfalt. Schrill und schräg, charmant und rasant, verträumt und fröhlich, frech und schön schnulzig.